LED-Kontrolleuchten auf Alu-Platte

Da die originalen Kontrollleuchten zum einen schlecht zu lesen sind, anderseits auch nicht die schönsten, ergaben einige Überlegungen natürlich auch hier das Fazit, dass das geändert werden muss. Warum also nicht was neues mit LEDs verbauen? Skizze ist fertig, die Platte gefräst, LEDs und Widerstände liegen auch rum. Fehlt nur noch die Zeit zum Einbau.


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Diese Austauschkontrollleuchtenblende (poliert und mit 4 farbigen LEDs) ist passend für die Suzuki GSX-R 750 oder GSX-R 1100. Sicherlich passt das Teil auch an weiteren Modellen wie GSX-R 600, GSX-F 1100, etc. Die meisten älteren ölgekühlten Modelle wie GR77B, GR7AA, GR7AB, GR7BB, GV73A, GV73B, GV73C, usw. dürften hier alle identsiche Abmessungen haben. Auf Wunsch messe ich auch gerne noch mal was nach.

Der Umbau der Signalleuchten-Blende erfolgt problemlos, da die Abmessungen des Originalbauteils beibehalten wurden. Das vorgearbeitete Sackloch kann bei Bedarf durchbohrt werden, um eine weitere LED (z.B. Schaltzblitz) hinzuzufügen. Das Teil eignet sich gut für Umbauten, Streetfighter-Cockpits usw. Für den TÜV müssen die Leuchten für Blinker und Fernlicht müssen beschriftet werden. Entweder durch Symbol in der Leuchte oder Beschriftung unmittelbar daneben. Schöne Dioden mit Chromfassung gibt`s beim Conrad Electronic, Dioden mit Symbolen gibt es auch. Nur widerstreben mir diese hässlichen Aufkleber. Und da auch diese nur überflüssiger Ballast sind: wofür gibt`s schliesslich filigrane Fräser...

Die Dicke der Platte beträgt ca. 8 mm, der Abstand der Haltebohrungen ca 71,5 mm mit ca. 5 mm Durchmesser für die Aufnahme am Armaturenträger. Der Durchmesser der Bohrungen für die LEDs beträgt 6,5 mm. Die Bohrungen sollten von hinten Plan eingesenkt werden, um die Muttern auf die kurzen Gewinde der LEDs aufbringen zu können.

original

Die rechte obere Bohrung soll als Platzhalter für einen eventuellen Schaltblitz dienen.

Einbauhinweise

Da durch eine LED in nur ein begrenzter Strom fliessen darf, werden bei LEDs ohne eingebauten Vorwiderstand diese Widerstände zusätzlich benötigt. Hier gelten als Richtwerte ca. 15 mA für Standard-Dioden, ca. 1,5 mA für Low Power-Dioden. Die Durchlassspannung einer LED ist an ihrer Farbe erkennbar und beträgt für rote Dioden ca. 1,65 V, für gelbe Dioden, 2,1 V, für grüne Dioden ca. 2,7 V und für blaue Dioden ca. 3 V (?). Der beispielsweise für eine rote Diode benötigte Vorwiderstand beträgt dann (12 V - 1,65 V) : 15 mA = 690 Ohm. Der nächstliegende Standardwiderstand liegt bei 680 Ohm. Nur so kann die Haltbarkeit einer LED auch lange gewährleistet werden. Der Vorwiderstand wird natürlich in Reihe geschaltet.
Für die blaue LED bietet beispielsweise Corad eine LED mit eingebautem Vorwiderstand.

Da der Strom eine LED nur in einer Richtung durchfliessen darf, ist auf die richtige Polung zu achten. Das kürzere Beinchen der LED ist die Kathode (wird auf die Masse gelegt) , das längere Beinchen ist die Anode (der Teil, wo der Strom ankommen muss).

 

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